DiP - Diversity Management in der Personalentwicklung

DiP - Diversity Management in der Personalentwicklung

Donnerstag, den 28. Juli 2011 um 14:29 Uhr

Auch in Großkonzernen sind Geschäftsanforderungen noch ungenügend mit Diversity-Management verknüpft

Europäische Großkonzerne weisen wenig Vielfalt in ihrem Top-Management auf: Die Analyse von 40 zufällig ausgewählten Euro-Stoxx-50-Unternehmen in einer Umfrage der Boston Consulting Group und European Association for People Managemen zeigt, dass:

  • 93 Prozent der Vorstandsmitglieder männlich sind,
  • 86 Prozent aus Europa stammen und
  • 49 Prozent zwischen 51 und 60 Jahre alt sind.

Weit weniger homogen sind dagegen die Marktanforderungen, denen die Konzerne gegenüberstehen, denn Frauen bilden als Kundinnen eine immer größere Kaufkraft, rund 40 Prozent der Unternehmensumsätze vollziehen sich außerhalb Europas und das Durchschnittsalter der Kunden steigt dank des demographischen Wandels in Deutschland stetig an.

Dr. Rainer Strack von der BCG folgert daraus: "Diversity muss als strategische Antwort auf die großen Business-Trends wie Globalisierung, demographischer Wandel und Fachkräftemangel verstanden werden."
Bereits zum dritten Mal befragte BCG gemeinsam mit der European Association for People Management (EAPM) über 2.000 Führungskräfte in mehr als 30 europäischen Ländern zu den Trends im Personalwesen.
Quelle: www.bcg.de

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