DiP - Diversity Management in der Personalentwicklung

DiP - Diversity Management in der Personalentwicklung

Glossar

Ältere Arbeitnehmer(innen)

Ältere Arbeitnehmer(innen)

 


Wann gehört man heute zu der Gruppe der älteren Mitarbeiter(innen)? Bisher gibt es keine Einigung über eine allgemein gültige Altersgrenze. So vermeidet z. B. die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) eine konkrete Altersangabe. Nach ihrer Definition gelten als ältere Arbeitnehmer(innen) diejenigen Mitarbeiter(innen), die in der zweiten Hälfte des Berufslebens stehen, das Rentenalter noch nicht erreicht haben sowie gesund und leistungsfähig sind. Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit hingegen sieht eine fließende Grenze zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr, ab der ein(e) Arbeitnehmer(in) als ältere(r) Beschäftigte(r) bezeichnet wird. Es existieren zahlreiche Vorurteile über Defizite älterer Arbeitnehmer(innen), die sich zum größten Teil durch aktuelle Studien entkräften lassen.



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Anthropologie

Anthropologie

Die Anthropologie (griechisch anthropo- von άνθρωπος = Mensch und -logie von λόγος = Lehre) ist die Wissenschaft vom Menschen und von der Menschheit.


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Arbeitsintegrierte Lernformen

Arbeitsintegrierte Lernformen

Arbeitsintegrierte Lernformen sind eine eigenständige Form des betrieblichen Lernens. Sie bauen auf den Erfahrungen von Expert(inn)en und Lernenden auf und entwachsen damit dem informellen Lernen, indem sie mit einer Lernorganisation ausgestattet werden. Damit stellen sie ein Bindeglied zwischen Maßnahmen dar, die der lernförderlichen Arbeit zugerechnet werden und Maßnahmen der klassischen Weiterbildung mit seinen Seminaren und Lehrgängen. Arbeitsintegriertes Lernen als individuelle Maßnahme verfügt vor allem über die Unterformen Einarbeitung, Unterweisung, Austauschprogramme und Job-Rotation sowie als Maßnahmen für Gruppen über die Unterformen Lernstatt, Gruppenarbeit, Qualitätszirkel und Projektarbeit.



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Arbeitsplatzgestaltung

Arbeitsplatzgestaltung

Bei der Einrichtung eines Arbeitsplatzes sind die Grundsätze professioneller Arbeitsplatz-Ergonomie ausschlaggebend. Im Folgenden werden wesentliche Rahmenbedingungen genannt, die unter anderem in EU – Rahmenrichtlinie 89/391/EWG, EU - Bildschirmrichtlinie 90/270/EWG, BRD – Arbeitschutzgesetz (ArbSchG) und BRD – Bildschirmarbeitsverordnung (BildschirmArbV) geregelt sind. Zu beachten sind folgende Kriterien: Platzbedarf, Raumklima (Temperatur, Luftfeuchte und –bewegung, Kältezug), Beleuchtung, Sehabstand zum Monitor, Lärmschutz und Sitzhaltung.


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Benchmarking

Benchmarking

Ein Benchmarking (engl.= Maßstäbe setzen) ermöglicht den Vergleich unterschiedlicher Bereiche oder Unternehmen miteinander. Benchmarking ist ein objektiver Vergleich von Kosten, Leistungen, Wirkungen (im Sinne von Outcome), Prozessen, Technologien oder Strukturen mit anderen Einheiten (intern / horizontal / intersektoral / vertikal / international) anhand von Kennzahlen oder Standards, um Möglichkeiten der Verbesserung und die dafür erforderlichen Bedingungen zu ermitteln und von anderen zu lernen.


-> siehe Best Practice

Beratung

Beratung

Basierend auf Hintergrundwissen und Erfahrungen können aus den Analyseergebnissen einer Beratung heraus Ideen, Strategien und Lösungen zur Gestaltung beispielsweise der Unternehmenskultur gemeinsam mit den Mitarbeiter(inne)n entwickelt werden. Zusammengefasst geben sie Empfehlungen für das Unternehmen, zeigen Entwicklungspotentiale auf und mögliche Maßnahmen. Vorteile einer Beratung sind neben dem externen Knowhow der Zeitgewinn und die effektive und effiziente Nutzung eigener Ressourcen.


Best Practice

Best Practice

Der Begriff Best Practice (engl.: bestes Verfahren) lässt sich am besten mit ""hervorragende Praxis"" ins Deutsche übersetzen und stammt aus der angloamerikanischen Betriebswirtschaft. Es handelt sich hierbei um vorbildliche und nachahmenswerte Verfahrensweisen oder Lösungen, die zu Spitzenleistungen führen und als Modell für eine Übernahme in Betracht kommen. Wenn ein Unternehmen nach Best Practice vorgeht, setzt es bewährte und kostengünstige Verfahren, technische Systeme und Geschäftsprozesse ein, die es zumindest auf wesentlichen Arbeitsfeldern zum Musterbetrieb für andere machen.



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Betriebliche Demografie -Analyse

Betriebliche Demografie -Analyse

Um auch in Zukunft den Anforderungen der Arbeitswelt erfolgreich begegnen zu können, ist es für Unternehmen erforderlich die sich ändernden demografischen Bedingungen zu bewältigen. Eine Demografieanalyse Ihres Betriebes hat dabei die Aufgabe Sie auf zukünftige Anforderungen vorzubereiten und rechtzeitig geeignete Maßnahmen einleiten zu können. Es werden in diesem Zusammenhang unter anderem die betriebliche Altersstruktur, die Qualifikationsstruktur, der Krankenstand und die Unternehmensstrategie ausgewertet.



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Betriebliche Formen des Lernens

Betriebliche Formen des Lernens

Betriebliche Formen des Lernens und der Weiterbildung sind unter anderen: Lernen in der Arbeitssituation, selbstgesteuertes Lernen durch Medien, interne und externe Lehrveranstaltungen, Informationsveranstaltungen und Umschulungsmaßnahmen. Im Mittelpunkt der betrieblichen Weiterbildung steht das Lernen in der Arbeitssituation. Im Vordergrund stehen hierbei Unterweisungs- und Schulungsmaßnahmen durch Kolleg(inn)en oder Vorgesetzte sowie das organisierte Einarbeiten und Anlernen. Neben diesen „klassischen“ Formen des Lernens und Arbeitens haben „neue“ Formen an Bedeutung gewonnen. Dies gilt vor allem für Unterweisungs- und Schulungsmaßnahmen durch Trainer(innen) (Coaching), den systematischen Wechsel des Arbeitsplatzes (Job Rotation), die Durchführung arbeitsplatznaher Workshops oder auch für Qualitätszirkel, Lernstätten oder Lerninseln.



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Betriebsklima

Betriebsklima

"Kurz gefasst bezeichnet das Betriebsklima die Beschreibung und Bewertung wichtiger inhaltlicher Dimensionen eines Betriebes auf der Ebene der Belegschaft. Es bezieht sich auf das Erleben und Verhalten von Mitarbeitern und auf die zwischenmenschliche Ebene, nicht den einzelnen Arbeitsplatz. Das Betriebsklima weist auf objektive Bedingungen zurück, so dass es durch Veränderung dieser betrieblichen Bedingungen verbessert werden kann."



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Bildungscoaching

Bildungscoaching

Das Konzept des Bildungscoaches ist ein relativ neues Coachinginstrument. Nach unserem Verständnis ist der Bildungscoach ein interner Mitarbeiter oder eine interne Mitarbeiterin, der oder die zum einen Themen wie Lebenslanges Lernen  und arbeitsplatznahe Weiterbildung in die Unternehmen trägt und hier als Impulsgeber fungiert. Zum anderen soll sowohl die Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeits- und Lernbiographie angestoßen, als auch die Entwicklung einer individuellen Zukunftsperspektive unterstützt werden. Die Passung mit der strategischen Personalplanung des Unternehmens kann durch enge Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Bildungscoach gefördert werden. Dadurch ergeben sich unter anderem Vorteile für die erfolgreiche Begegnung einer sich demographisch wandelnden Arbeitswelt. Welche Rolle ein Bildungscoach im Unternehmen spielen soll oder kann, ist davon abhängig wie sich das Konzept in den Unternehmensalltag einbinden lässt.


Bildungscontrolling

Bildungscontrolling

Der Begriff Controlling beschreibt die Unterstützung des Managements durch Informationen, Vorschläge und Dokumentation von bestimmten Aktivitäten. Bildungscontrolling bezieht sich auf Bildungsaktivitäten, insbes. in Form von betrieblicher Fort- oder Weiterbildung mit dem Ziel das Management durch Planung, Durchführung und Kontrolle der Bildungsaktivitäten anhand von kontinuierlichen Informationen zu unterstützen, diese aufzubereiten und Empfehlungen zu geben. Es unterstützt damit auch Personalentwicklung und Personalmanagement.



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Change Management

Change Management

Unter Change Management werden alle Maßnahmen verstanden, die zur Initiierung und Umsetzung von neuen Strategien, Strukturen, Systemen und Verhaltensweisen notwendig sind. Schwerpunkt ist das „Wie“, insbesondere die Erhöhung der Veränderungsbereitschaft und das Skizzieren von Visionen, weniger der Entwurf von detaillierten Soll-Zuständen. Bei der Initiierung, Durchführung und Begleitung von Change-Management-Prozessen gilt es, mit dem Widerstand und der bewussten oder unbewussten Angst vor Veränderung aller Beteiligten professionell umzugehen.

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Checkliste

Checkliste

Eine Checkliste ist eine Zusammenstellung von Prüffragen, Anforderungen oder Kriterien, die dazu dient das Handeln vollständiger, sicherer, qualitativ besser oder effizienter zu gestalten. Sie ist ein einfaches, aber wirksames Mittel zur Verbesserung des Handelns und zur Weitergabe von Erfahrungswissen. Gute Checklisten stellen Erfahrungen für andere bereit, weil sie diejenigen Aspekte auswählen, die für praktisch erfolgreiches Handeln erforderlich sind oder helfen, diesen Erfolg effizienter zu erreichen. Checklisten sind ein typisches Instrument des Qualitätsmanagements. Für viele komplexe Tätigkeiten ist die Erstellung von Checklisten sinnvoll und dient der Schaffung  und Aufrechterhaltung eines unternehmensspezifischen Standards. Zum Beispiel kann sie die Qualität eines durchzuführenden Mitarbeitergesprächs anhand der Auflistung von wichtigen Gesprächsinhalten verbessern.


Coaching

Coaching

Coaching ist die professionelle Beratung, Begleitung und Unterstützung von Personen mit der Zielsetzung eine Weiterentwicklung von individuellen oder kollektiven Lern- und Leistungsprozessen bzgl. primär beruflicher Anliegen zu fördern. Als ergebnis- und lösungsorientierte Beratungsform dient Coaching der Steigerung und dem Erhalt der Leistungsfähigkeit. Als ein auf individuelle Bedürfnisse abgestimmter Beratungsprozess unterstützt ein Coaching die Verbesserung der beruflichen Situation und das Gestalten von Rollen unter anspruchsvollen Bedingungen.

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Communities of Practice

Communities of Practice

Der englische Begriff Community of Practice (CoP), bezeichnet eine praxisbezogene Gemeinschaft von Personen, die informell miteinander verbunden sind und ähnlichen Aufgaben gegenüber stehen. Die CoP zeichnen sich vor allem durch das ""gemeinsame Interesse an einem Thema"" einzelner Personen oder Gruppen aus, die sich sowohl virtuell als auch physisch treffen. Es findet ein lebendiger Austausch zwischen Teilnehmern, Mitarbeitern oder  Interessensgruppen statt. Ziel ist, dass sich Mitarbeiter nicht nur auf Wissen aus Datenbanken und Experten konzentrieren, sondern ihre Fähigkeiten und Kreativität weiterentwickeln und somit ein umfangreicherer Wissenstransfer stattfindet, der -> best practices fördert. Primär geht es nicht darum, ein Problem zu lösen, sondern ein gemeinsames Interesse zu haben.

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Demographischer Wandel

Demographischer Wandel

Demografen untersuchen die Struktur und Dynamik von Populationen. Dabei haben sie die Bevölkerung  in einzelnen Ländern oder Ländergruppen ebenso im Blick wie individuelle Lebensverläufe. Das Stichwort "Demografischer Wandel" (oder "Alternde Gesellschaft") verweist auf den Problemdruck, der in den meisten europäischen Ländern durch die demografische Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte erzeugt wurde: Die Geburtenraten sinken oder stagnieren. Gleichzeitig werden die Menschen immer älter. Infolgedessen altert auch die Gesellschaft. Die Bevölkerung wird auf mittlere Sicht schrumpfen. Zu- und Abwanderungsbewegungen führten bislang nicht zu einem gegenläufigen Trend, sondern lediglich zu einer regionalen Verschiebung der damit verbundenen Probleme.

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Diversity Management

Diversity Management

Diversity Management toleriert nicht nur die individuelle Verschiedenheit und Vielfältigkeit (engl.: diversity) der Mitarbeiter(innen), sondern hebt diese im Sinne einer positiven Wertschätzung besonders hervor. Dabei steht aber nicht die Minderheit selbst im Fokus, sondern die Gesamtheit der Mitarbeiter(innen) in ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten.

Ziele von Diversity Management sind:
• Soziale Diskriminierungen von Minderheiten zu verhindern und
• die Chancengleichheit zu verbessern,
• und gleichzeitig die vorhandenen Vorteile und Chancen der Vielfalt für alle Arbeitsprozesse nutzbar zu machen,
• um somit eine produktive Gesamtatmosphäre im Unternehmen zu erreichen.



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Evaluation

Evaluation

Evaluation ist die Beschreibung, Analyse und Bewertung von Projekten, Prozessen und Organisationseinheiten  anhand von festgelegten und aussagekräftigen Kriterien. Ziel von Evaluationsverfahren ist die Informationsgewinnung über die Effektivität und Effizienz eines untersuchten Gegenstandes. Eine Evaluation dient somit der Wirkungsüberprüfung und stellt als zentrale Aktivität zur Qualitätssicherung ein wichtiges Instrument zur Optimierung von Normen, Regeln und Prozessen dar. Evaluationsverfahren können sich sowohl auf den Kontext (Voraussetzungen, Rahmenbedingungen), die Struktur, den Prozess als auch auf das Ergebnis (Produkt) beziehen. Sie gelangen in vielen Bereichen zur Anwendung, zum Beispiel im Bildungsbereich, in der Gesundheitsförderung, der Marktforschung oder der Wirtschaft.


Fachkompetenz

Fachkompetenz

Fachkompetenz ist die Fähigkeit und Bereitschaft, Aufgabenstellungen selbständig,
fachlich richtig, methodengeleitet zu bearbeiten und das Ergebnis zu beurteilen.


Fokusgruppen

Fokusgruppen

Unter einer Fokusgruppe oder Gruppendiskussion versteht man eine moderierte Diskussion mit 8-12 Teilnehmern zu einem bestimmten Thema. Solche Gruppendiskussionen dauern ca. 1,5 bis 3 Stunden und werden durch einen erfahrenen Moderator geleitet. Aus dieser qualitativen Methode lassen sich nicht nur Fakten und Ideen ableiten, sondern auch die dahinterliegenden Motive.

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Fragentechniken: Geschlossene und offene Fragen

Fragentechniken: Geschlossene und offene Fragen

In mündlichen und schriftlichen Befragungen (Interviews, Fragebögen u.ä.) können geschlossene und offene Fragen verwendet werden.  Bei einer geschlossenen Frage werden die Antwortmöglichkeiten vorgegeben, unter denen die subjektiv passendste ausgewählt wird, z.B. „Rauchen Sie?“ ja / nein; oder: „Welchen Schulabschluss besitzen Sie?“ Hauptschulabschluss / mittlere Reife / allgemeine Hochschulreife. Auf diese Weise können Personen Kategorien zugeordnet werden. Häufig findet man Antwortskalen: „Haben Sie Rückenbeschwerden?“ nie / ab und zu / sehr oft. Zumeist lässt man eine Aussage einschätzen – je nachdem, inwieweit diese für die Person richtig ist bzw. zutrifft, z.B. „Ich gehe gern spazieren.“ stimmt / stimmt ein wenig / stimmt nicht. Hingegen ist bei einer offenen Frage Inhalt und Form der Antwort der Person überlassen, d.h. dass oben genannte Fragen ohne einschränkende Antwortmöglichkeiten gestellt werden. Dies ist besonders sinnvoll, wenn Meinungen, Einstellungen, Vorschläge usw. interessieren, wo die wahrscheinlichen Antworten vorher schwer einschätzbar sind.


Gender Mainstreaming

Gender Mainstreaming

Gender (engl. „soziales Geschlecht“): Der englische Ausdruck besitzt im Deutschen kein direktes Äquivalent. Nach einer Definition des deutschen Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend werden damit die gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägten Geschlechterrollen von Frauen und Männern bezeichnet. Diese sind – anders als das biologische Geschlecht – erlernt und damit auch veränderbar. Mainstreaming (engl. mainstream „Hauptströmung“: „zum Hauptstrom machen“) bedeutet, dass eine bestimmte inhaltliche Vorgabe, die bisher nicht das Handeln bestimmt hat, nun zum zentralen Bestandteil bei allen Entscheidungen und Prozessen gemacht wird. So lässt sich aus Gender Mainstreaming die deutsche Übersetzung „Integration der Gleichstellungsperspektive“ oder „durchgängige Gleichstellungsorientierung“ herleiten. Hinter Gender Mainstreaming verbirgt sich ein integrativer, gesamt-gesellschaftlicher Ansatz, der nach fast drei Jahrzehnten "Frauenbewegung" bei Weitem über das Konzept der Frauenförder- und Gleichstellungspolitik hinausgehen soll.

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Geringqualifizierte Arbeitnehmer

Geringqualifizierte Arbeitnehmer

Als geringqualifizierte Arbeitnehmer gelten solche, die keine Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen haben oder in einem anderem als dem erlernten Beruf tätig sind. Die Situation Geringqualifizierter auf dem Arbeitsmarkt ergibt ein düsteres Bild: Mit der Arbeitslosenquote liegt Deutschland international auf einem negativen Spitzenplatz. Dass diese Personengruppe am Arbeitsmarkt nicht auf der Strecke bleiben muss, zeigen die Schweiz, Norwegen und die Niederlande, wo die entsprechenden Quoten lediglich im einstelligen Bereich liegen. Auch bei der Erwerbsbeteiligung von Geringqualifizierten sieht es nicht gut aus: nur knapp über die Hälfte sind am Arbeitsmarkt aktiv.

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Gesundheitsförderung

Gesundheitsförderung

Gesundheitsförderung umfasst Maßnahmen und Aktivitäten, mit denen die Stärkung der Gesundheitsressourcen und -potenziale der MitarbeiterInnen erreicht werden sollen. Gesundheitsförderung ist als Prozess zu verstehen, der innerhalb von Unternehmen darauf abzielt, alle ArbeitnehmerInnen zu verantwortungsbewussten Entscheidungen hinsichtlich ihrer Gesundheit zu befähigen.

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Handlungskompetenz

Handlungskompetenz

Handlungskompetenz wird als Einheit von Fach- und Sozial- und Personalkompetenz definiert. Sie dient der Bewältigung komplexer Anforderungen in Arbeits- und Lernsituationen. Damit versetzt sie Menschen in die Lage, auf der Basis von Wissen und Erfahrung gefundene Lösungen zu bewerten und die eigene Handlungsfähigkeit weiterzuentwickeln.


Human Resource Management (HRM)

Human Resource Management (HRM)

Das Human Resource Management (engl: Management der Humanressourcen) befasst sich mit dem
strategischen Einsatz von Menschen als den zentralen Ressourcen und Produktionsfaktoren eines Unternehmens.

Um Unternehmensziele zu erreichen bedarf es zielorientierter Maßnahmen im Personalbereich,
die zu den Aufgaben eines Human Resource Managers gehören:
- Auswahl und Beschaffung von geeigneten Arbeitskräften am Markt
- Förderung des Personals durch Schulung, Weiterbildung und Anreizsysteme (Personalentwicklung)
- Arbeitsanalysen und Anforderungsanalysen erstellen
- Bedarfsanalysen und Rescourcenplanung durchführen
- Entwickeln und Fördern der geeigneten Unternehmenskultur


Individualkompetenz

Individualkompetenz

->  siehe Kompetenz


Individualkompetenz/Selbstkompetenz/Personalkompetenz

Individualkompetenz/Selbstkompetenz/Personalkompetenz

Die Fähigkeit, sich weiterzuentwickeln und über seine Lebenswege selbst zu entscheiden und so mit dem ständigen sozialen, kulturellen, technologischen Wandel pro-aktiv und eigenverantwortlich umgehen zu können. Es handelt sich also um Fähigkeiten und Einstellungen, in denen sich die individuelle Haltung zur Welt und insbesondere zur Arbeit ausdrückt. Persönlichkeitseigenschaften, die im Arbeitsprozess Bedeutung haben sind
• Leistungsbereitschaft
• Engagement
• Motivation
• Flexibilität
• Kreativität
• Ausdauer
• Zuverlässigkeit
• Selbstständigkeit
• Mobilität
• Anpassungsfähigkeit
• Belastbarkeit


Interkulturelle Zusammenarbeit

Interkulturelle Zusammenarbeit

Die konkrete Ausprägung des Schlagworts "Globalisierung" ist auf Projektebene die Notwendigkeit zur  internationalen Zusammenarbeit und damit zur zwischenmenschlichen Kommunikation über kulturelle Grenzen hinweg. Wer mit Menschen aus fremden Kulturen zusammenarbeitet, muss deren Sitten und Gebräuche, Gefühle und Befindlichkeiten kennen und respektieren. Er muss umgekehrt seinen Partnern aus anderen Kulturkreisen die eigenen Verhaltensweisen vermitteln können. Nur wer Unterschiede bewusst wahrnimmt, vermeidet Kosten, Zeitverluste, Fettnäpfchen und Konflikte. Und er kann die Synergieeffekte interkultureller Zusammenarbeit besser nutzen. 

Kulturelle Unterschiede beeinflussen die Dynamik von Projektteams. Sie stellen ein kreatives Potenzial für die gemeinsame Entwicklung innovativer Ideen dar. Andererseits können sie Missverständnisse, Verärgerung und Misstrauen auslösen und so die Zusammenarbeit erheblich belasten. Interkulturelle Kompetenz ist deshalb ein wichtiger Erfolgsfaktor internationaler Projekte.


Jobenlargement

Jobenlargement

Jobenlargement (Arbeitserweiterung) ist eine Strategie der Arbeitsstrukturierung, die sich der horizontalen Umstrukturierung unterordnen lässt. Ein Mitarbeiter, der bislang auf eine Tätigkeit beschränkt war, führt nun mehrere verschiedene Tätigkeiten auf demselben Anforderungsniveau durch. Ziel des Jobenlargements ist es, durch Belastungsswechsel eventuell notwendige Erholungen zu ermöglichen, ohne die Arbeit einzustellen, sowie psychische und physische Eintönigkeit zu vermeiden, beispielsweise durch einen Wechsel aus sitzender und stehender Tätigkeit.


Jobenrichment

Jobenrichment

Jobenrichment (Arbeitsbereicherung) ist eine Strategie der Arbeitsstrukturierung. Die bisherige Tätigkeit eines Mitarbeiters wird um Arbeitsumfänge auf höherem Anforderungsniveau erweitert. Dies wird durch eine (vorausgesetzte) Weiterbildung des Mitarbeiters ermöglicht. Der Mitarbeiter wird in die Lage versetzt, in höherem Maße eigenverantwortlich zu arbeiten. Man spricht daher auch von einer Maßnahme der vertikalen Umstrukturierung. Bei erfolgreicher Umsetzung wird die Arbeitsmotivation des Arbeitnehmers durch Jobenrichment wesentlich erhöht.


Jobrotation

Jobrotation

Jobrotation, also Arbeitsplatz-Rotation ist ein systematischer Arbeitsplatz- oder Aufgabenwechsel innerhalb eines Arbeitssystems. Erfolgt dieser Wechsel innerhalb eines Anforderungsniveaus spricht man auch von Tätigkeitserweiterung (Jobenlargement). Handelt es sich um Tätigkeiten in unterschiedlich hohen Anforderungsniveaus so spricht man von Arbeitsbereicherung (Jobenrichment). Die Jobrotation stellt somit eine Arbeitsorganisation dar, welche aus den Arbeitsstrukturierungen Tätigkeitserweiterung und Arbeitsbereicherung entsteht. Im diesem Sinne wird unter Jobrotation der systematische Wechsel von Arbeitsplätzen in Wechselrhythmen von teilweise unter einer Stunde verstanden, mit dem Hauptziel einen Belastungsausgleich zu realisieren. Hierbei rotieren beispielsweise fünf Arbeiter in einem Arbeitssystem über ihre fünf Arbeitsplätze in kurzen Abständen.


Kognitiv

Kognitiv

Kognitiv bedeutet „auf Erkenntnis beruhend“. Damit werden bestimmte Produkte des menschlichen Geistes beschrieben: Wahrnehmung, Denken, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Urteilen und Schlussfolgern. Sie arbeiten mit und erzeugen Kognitionen, womit die Inhalte dieser Informationsverarbeitungsprozesse gemeint sind, z.B. Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Absichten, ganz allgemein Vorstellungen über sich selbst als Individuum und die Umwelt. Demgegenüber stehen Emotionen, welche durch kognitive Vorgänge beeinflusst werden können.


Kommunikation

Kommunikation

Kommunikation stammt von dem Lateinischen communicare und bedeutet „teilen, mitteilen, teilnehmen lassen, gemeinsam machen, vereinigen“. Unter Kommunikation versteht man die Übermittlung von Informationen und Nachrichten. Menschliche Kommunikation ist ein sozialer Prozess, innerhalb dessen ein Kommunikator/Sender eine Botschaft an einen Empfänger sendet. Diese Botschaft ist in sprachliche/verbale und nicht-sprachliche/nonverbale Zeichen (allg. Körpersprache, also Gestik, Mimik, Tonlage, Körperhaltung, Blickkontakt etc.) verschlüsselt. Der Empfänger erhält diese Informationen über verschiedene Kommunikationskanäle und entschlüsselt sie nach seinem jeweiligen Verständnis. Bei einer erfolgreichen Kommunikation kommt es darauf an, dass der Empfänger einer Nachricht diese auch so versteht wie es der Absender der Botschaft gemeint hat, um schließlich darauf angemessen reagieren zu können.

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Kompetenz

Kompetenz

Kompetenz wird hier verstanden als Gesamtheit der Fähigkeiten und Fertigkeiten, Einstellungen und Haltungen einer Person, die als Dispositionen vorhanden sind und in Bildungsprozessen als unterschiedliche Potentiale entwickelt werden. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang Handlungs-, Fach-, Sozial-, Personal-  und Methodenkompetenz und als neuerer Ansatz auch die Medienkompetenz.


Kompetenzentwicklung

Kompetenzentwicklung

Kompetenzentwicklung läuft in verschiedenen aufeinander aufbauenden Stufen ab. Allgemein werden vier Stufen der Kompetenzentwicklung benannt:


1. Unbewusste Inkompetenz: Das Individuum versteht nicht, worum es geht oder weiß nicht, wie etwas bewirkt werden soll, noch erkennt es seine eigenen Defizite nicht oder hat ein Problem, sie zu erkennen.
2. Bewusste Inkompetenz: Die Person versteht oder weiß nicht, wie sie etwas erreichen kann, kennt jedoch ihre Defizite, kümmert sich aber nicht darum.
3. Bewusste Kompetenz: Die Person versteht oder weiß, wie sie die Dinge anpacken muss, um ein Ziel zu erreichen. Trotzdem erfordert das Zeigen des Könnens und Wissens eine hohe Konzentration und Bewusstheit.
4. Unbewusste Kompetenz: Das Individuum hat soviel praktische Erfahrung mit ihren Fähigkeiten, dass sie ihr zur zweiten Natur werden und jederzeit abgerufen werden können, oftmals ohne höhere Konzentration in Anspruch nehmen zu müssen. Diese Person kann ihre Fähigkeiten problemlos weitervermitteln.


 


In der Psychologie, überschneiden sich die Stufen der Kompetenzentwicklung, die durch psychologische Maßstäbe beeinflusst werden, durch einen stetigen Wandel zwischen Inkompetenz und Kompetenz.


Kompetenzmatrix

Kompetenzmatrix

Eine Kompetenzmatrix ist das Ergebnis einer Kompetenzerhebung. In dieser Matrix wird die Ausprägung der einzelnen erhobenen Kompetenzbereiche graphisch dargestellt. Auf diese Weise lassen sich Ergebnisse leicht verständlich darstellen und für Vergleiche heranziehen. So kann man verschiedene Personen miteinander vergleichen oder die Entwicklung einer Person zwischen zwei Messzeitpunkten (z.B. vor und nach einer Weiterbildungsmaßnahme) darstellen.


Kompetenzmessung/-erhebungsmethoden

Kompetenzmessung/-erhebungsmethoden

Was genau in einer solchen Erhebungsmethode erfasst wird, hängt maßgeblich vom definierten Kompetenzbegriff ab. Kompetenz lässt sich grundsätzlich aufschlüsseln in verschiedene relevante Bereiche: Fach-, Methoden-, soziale und Selbst- oder Individualkompetenz. Die Gewichtung der einzelnen Kompetenzen kann je nach Anlass der Messung unterschiedlich sein.

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Kompetenzorientierte Führung

Kompetenzorientierte Führung

Kompetenzorientierte Führung stellt für alle Mitarbeiter und Führungskräfte die personellen, fachlichen, methodischen, sozialen und unternehmerischen Kompetenzen in den Mittelpunkt. Auf der Grundlage erstellter Anforderungsprofile wird durch Selbst- oder Fremdeinschätzung, der Status Quo der Mitarbeiter und der Organisationseinheit erhoben und bei allen Führungsentscheidungen mit einbezogen. Auf diese Weise führt kompetenzorientierte Führung zu verschiedenen positiven Effekten, wie höhere Mitarbeiterzufriedenheit und –bindung, passgenaue Besetzung der zuständigen Mitarbeiter in Bezug auf relevante Arbeitsschritte und die notwendige Transparenz zur Anpassung des Unternehmens an die Anforderungen der Kunden und des Marktes.


Learning near the job

Learning near the job

Learning near the job ist eine Methode der organisierten Weiterqualifizierung. Typische Maßnahmen sind Workshops, Projektgruppen und Lernstätten, an denen meist Führungs- bzw. Nachwuchsführungskräfte teilnehmen. Häufig stehen nicht nur der Qualifizierungsprozess im Vordergrund einer Maßnahme, sondern auch eine konkrete Problemlösung und das Erarbeiten von Verbesserungsmöglichkeiten für den Arbeitsbereich.  Die Near-the-job-Methode vereint die Vorteile der On- und Off-the-job-Methoden in sich, so findet im Gegensatz zur Methode On the job der Lernprozess nicht im Funktionsfeld, d. h. am Arbeitsplatz, statt. Durch die Abkopplung von der unmittelbaren Arbeitstätigkeit erfolgen eine bessere Systematisierung des Lernprozesses und gleichzeitig eine verbesserte didaktische Reflexion. Im Unterschied zur Off-the-job-Methodik bleibt aber eine thematische Aufrechterhaltung zum Arbeitsplatz und dessen Problemen bestehen, so dass für den Lernenden sehr gute Transfermöglichkeiten zwischen Theorie und Praxis möglich sind.


Learning off the job

Learning off the job

Der Begriff Learning off the job bezeichnet als Sammelkategorie alle sogenannten organisierten und formalen Weiterbildungsmaßnahmen (z.B. Schulungen, Lehrgänge und Trainings), die in räumlicher Trennung vom Arbeitsplatz stattfinden.


Learning on the job

Learning on the job

Learning on the job ist ein gebräuchlicher Oberbegriff zur Bezeichnung arbeitsplatznaher, arbeitsgebundener und am Arbeitsplatz stattfindender, dezentraler Lernformen. Das Lernen kann dabei einen unterschiedlich starken organisierten bzw. formellen Rahmen haben, schließt aber formale Trainings- und Lehrgangsformen aus. Learning on the job versucht die Vorteile zu nutzen, die sich aus der Arbeitsumgebung wie den Arbeitsinhalten ergeben, z.B. konkrete und lernhaltige Problemstellungen, kompetente Teams und eine moderne technische Ausstattung. Learning on the job bedarf allerdings spezifischer Qualifizierungskonzepte und setzt voraus, dass die Arbeit so organisiert ist, dass die neuen Arbeitsaufgaben und die damit einhergehenden Herausforderungen selbstständig oder durch gezielte Unterstützung gelöst werden können.


Lebenslanges Lernen

Lebenslanges Lernen

Lebenslanges Lernen dient der Verbesserung von Wissen, Qualifikationen, Kompetenzen im Rahmen der persönlichen, sozialen und beschäftigungsbezogenen Perspektiven und bezieht sich auf die gesamte Lebenszeit eines Menschen. Ausbildung und Weiterbildung sind Bestandteile lebenslangen Lernens, das Voraussetzung für individuelle Entfaltung, wirtschaftliches Wachstum und soziale Gerechtigkeit ist.


Leitbild

Leitbild

Das Leitbild einer Organisation formuliert kurz und prägnant den Auftrag (Mission), die strategischen Ziele (Vision) und die wesentlichen Orientierungen für Art und Weise ihrer Umsetzung (Werte). Es soll damit allen Organisationsmitgliedern eine einheitliche Orientierung geben und die Identifikation mit der Organisation unterstützen.

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Lernende Unternehmen

Lernende Unternehmen

Ein lernendes Unternehmen akzeptiert Veränderungen als normal, verfügt über eine entsprechende
Organisationskultur und organisatorische Mechanismen des Lernens.
Eine lernende Organisation erfordert somit mindestens
1. kontinuierliche Lernimpulse durch ein Informationssystem über
a) Ziele (wo wollen wir hin?)
b) Transparenz über die Situation (wo stehen wir?),
c) externe Erwartungen (wie sehen uns die anderen?) 
2. ein Anreizsystem, das Veränderungen unterstützt
3. eine Unternehmenskultur der Veränderungsbereitschaft
4. eine Führung, die die Kultur der Veränderungsbereitschaft vorlebt und ständige Anpassung vorantreibt.


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Lernförderliche Arbeitsgestaltung

Lernförderliche Arbeitsgestaltung

Lernförderliche Arbeit soll die berufliche Handlungskompetenz, bestehend aus Fach-, Sozial- und Personalkompetenz fördern. Die Merkmale lernförderlicher Arbeitsgestaltung sind Projektorientierung bzw. vollständige Handlung, ausreichender Handlungsspielraum, die Möglichkeit zur Problem- und Komplexitätserfahrung, soziale Unterstützung, Förderung der individuellen und professionellen Entwicklung durch die Arbeitsaufgabe und die Möglichkeit zur Reflexion.


Lernkultur

Lernkultur

Eine Lernkultur ist die Gesamtheit der für eine bestimmte Zeit typischen Lernformen und Lehrstile. Diese Lernformen und –stile werden über das Zusammenwirken der Mitglieder auf unterrichtlicher, kollegialer und organisatorischer Ebene durch vorherrschende Interaktions- und Kommunikationsprozesse bestimmt. Lernkulturen sind somit in und durch Lehr-, Lern- sowie Kooperations- und Kommunikationsprozesse immer wieder auf´s neue hergestellte Rahmenbedingungen, die ihren Gruppenmitgliedern spezifische Entwicklungsmöglichkeiten bieten, andere aber vorenthalten. Diese Formulierung verdeutlicht, dass es sich um ein veränderbares und zeitlich instabiles Konstrukt handelt, dass im betrieblichen Rahmen durch eine entsprechende Verankerung in der Unternehmenskultur positiv beeinflusst werden kann.


Lernpartnerschaften

Lernpartnerschaften

Lernpartnerschaften können in den unterschiedlichsten Kontexten von hohem Wert sein. Zum Beispiel gibt es Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben, um Schülern bereits vor ihrem Abschluss die Möglichkeit zu geben Kompetenzen im beruflichen Umfeld zu sammeln. Bei solchen Lernpartnerschaften ergeben sich aber immer auch Synergieeffekte, die in diesem Fall neue Impulse für das teilnehmende Unternehmen bedeuten. Von betrieblichen Lernpartnerschaften spricht man, wenn das Ziel dieser Kooperationen ist, dass Betriebe gemeinsam mit ihrer Belegschaft neue Ansätze für individuelles, kontinuierliches und lebensbegleitendes Lernen realisieren. Es werden Lernpartnerschaften von zwei oder mehreren Personen gebildet, die an individuell ermittelten Lernfeldern und Lernfahrplänen partnerschaftlich arbeiten.

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Medienkompetenz

Medienkompetenz

Bei der Medienkompetenz geht es darum, dass sich Personen in der heutigen Wissensgesellschaft
als mündige und reflektierte Bürger einbringen können. Digitale Medien müssen unter der Betrachtung von
• Nutzung
• Auswahl
• Gestaltung
• Analyse
• Bewertung
genutzt werden können.


Mentorenprogramme

Mentorenprogramme

Implizites Wissen wechselt am besten durch persönlichen Kontakt den Träger. Nach diesem Prinzip funktionieren Mentorenprogramme, in denen ein dienstälterer erfahrenerer Mitarbeiter einen Frischling in die Arbeit einweist:
• der Mentor gibt wertvolles Wissen an seinen Schützling weiter;
• der Mentor kann sein Wissen und seine Denkstrukturen kritisch hinterfragen und erweitern;
• der Schützling erhält ein umfassendes Feedback auf seine Arbeit;
• sowohl Lehrende wie auch Lernende sind nach wie vor im direkten Austausch mit anderen Menschen am produktivsten;
• die Kommunikationsfähigkeit der Beteiligten steigt;
• die Zusammenarbeit wird reibungsloser verlaufen, wenn man sich kennt und dann eher auch Verantwortung zu übernehmen bereit ist;
• Fehler können eher als Lernquelle genutzt werden;
• die Wissensbasis des Unternehmens wird insgesamt angereicher

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Methodenkompetenz

Methodenkompetenz

Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten, die es ermöglichen, Aufgaben und Probleme zu bewältigen, indem sie die Auswahl, Planung und Umsetzung sinnvoller Lösungsstrategien ermöglichen
• Analysefähigkeit
• Kreativität
• Lernbereitschaft
• Denken in Zusammenhängen
• Abstraktes und vernetztes Denken
• Rhetorik


Migrationshintergrund

Migrationshintergrund

Der Begriff Migrationshintergrund ist ein Ordnungskriterium der deutschen amtlichen Statistik zur Beschreibung einer Bevölkerungsgruppe, die aus seit 1950 eingewanderten Personen und deren Nachkommen besteht. Der Begriff „Person mit Migrationshintergrund“ ist nicht zu verwechseln mit dem Begriff Ausländer, da viele Menschen mit Migrationshintergrund deutsche Staatsangehörige sind. Als rein statistische Kategorie sagt der Begriff nichts über das subjektive Zugehörigkeitsempfinden einer Person zur deutschen oder einer ausländischen Kultur aus.

Als Person mit Migrationshintergrund gilt,
• wer eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt, oder
• wer im Ausland geboren wurde und nach 1949 zugewandert ist, oder
• wer ein Elternteil hat, das zugewandert ist oder eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt.


MitarbeiterInnenpotenzial

MitarbeiterInnenpotenzial

Unter MitarbeiterInnenpotenzial versteht man die Gesamtheit aller Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten der MitarbeiterInnen, die für ihre Leistung oder ihr Leistungsvermögen relevant sind und die für ein Unternehmen nutzbar gemacht werden können. Eine gute Kenntnis des MitarbeiterInnenpotenzials ist eine wesentliche Grundlage für zielgerichtete Personalentwicklung. Für die Ermittlung des MitarbeiterInnenpotenzials gibt es eine Reihe unterschiedlicher Verfahren, von denen das bekannteste das Assessment-Center ist.


Moderation

Moderation

Bei Gruppenarbeiten ist es häufig sinnvoll, dass ein Moderator die Diskussion leitet. Dieser Moderator beteiligt sich selbst nicht inhaltlich an der Diskussion, sondern strukturiert und steuert den Erkenntnisgewinn der Gruppe. Moderation ist also ein strukturiertes Vorgehen, dass die Qualität der Kommunikation und Zusammenarbeit durch den Einsatz adäquater Methoden und Techniken positiv beeinflusst. Konsequenz ist ein motiviertes Team, das in kurzer Zeit gemeinsam getragene Ergebnisse und Lösungen erarbeitet.


Nachfolgeregelung

Nachfolgeregelung

Nachfolgeregelung wird als Synonym für den Begriff Unternehmensnachfolge verwendet und beschreibt den Prozess der Übergabe der Leitung eines typischerweise mittelständischen Unternehmens (KMU) an einen Nachfolger. In den meisten Fällen wird von einer Nachfolgeregelung bei der Unternehmensübergabe aus Altersgründen gesprochen, seltener auch bei einem Verkauf aus anderen Gründen. Die Unternehmensnachfolge beschreibt die führungs- und kapitalmäßige Überleitung der Unternehmergeschicke (vollständig oder teilweise) von einem bzw. mehreren abtretenden Unternehmern auf den oder die übernehmenden zukünftigen Unternehmer. Es erfolgt eine Fortführung des Produktes bzw. der Dienstleistung; auch bleibt der Fokus auf demselben Markt. Da sich jede Übergabesituation anders gestaltet, müssen u. a. folgende Punkte geregelt werden:
• der Zeitpunkt der Übergabe
• das Gehalt des Nachfolgers
• die vertragliche Gestaltung
• die Zahlungsmodalitäten
• die Rechtsform des Betriebs
• sowie z. T. Alternativen zur familieninternen Nachfolge
Hilfreich ist hierbei die Erstellung eines Übergabeplans.


Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit wird allgemein als Dauerhaftigkeit, langfristig stabil, weil ohne Überlastung, unter Schonung der Ressourcen und im Einklang mit dem Umfeld und der Umwelt beschrieben. Heute wird der Begriff überwiegend in der Bedeutung „Nachhaltige Entwicklung"" verwendet, d. h. einer Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Es geht um die gleichrangige Berücksichtigung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Belangen in einer zukunftssicheren Entwicklung.


online-basierte Lernformen (eLearning)

online-basierte Lernformen (eLearning)

Häufig werden onlinebasierte Lernformen unter dem Begriff eLearning zusammengefasst.  ELearning meint multiple Formate und hybride Methoden, den Einsatz von Software, Internet, CD-Roms, sowie von anderen elektronischen oder interaktiven Medien. Somit stellt eLearning keine Lernstrategie dar, sondern bedeutet zunächst die Unterstützung von Lernprozessen mittels elektronischer Medien. Die Medien können dabei der selbstgesteuerten Informationsgewinnung dienen, die Kommunikation unterstützen oder Träger didaktisch strukturierter Lernmodule sein.

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Organisationales Lernen

Organisationales Lernen

Organisationales Lernen beschreibt die gegenseitige Abhängigkeit von individuellen Lernprozessen in Organisationen und dem Lernen der Organisation als Gesamtsystem. Organisationales Lernen ist mehr als individuelles Lernen, individuelles Lernen ist jedoch Voraussetzung für ersteres. Eine lernende Organisation besitzt die Fähigkeit, schnell auf Einflüsse und veränderte Bedingungen zu reagieren. Dies bedarf eines nachhaltigen Wandels der jeweiligen Organisationskultur, der grundlegenden Einstellungen, Werte und Normen.


Organisationsentwicklung

Organisationsentwicklung

Organisationsentwicklung (OE) ist eine Form des geplanten Wandels, bei der unter Verwendung verhaltenswissenschaftlicher Erkenntnisse (meist aus der Kleingruppenforschung) ein organisationsweiter Veränderungsprozess eingeleitet und unterstützt wird. Vor allem in großen Unternehmungen ist sie als Instrument zur Steuerung des Wandels weit verbreitet. OE hat ihren Ursprung in der Aktionsforschung und der Gruppendynamik und ist zu den anwendungsbezogenen Ansätzen zu zählen. OE zielt auf eine planmäßige mittel- bis langfristig wirksame Veränderung der
• individuellen Verhaltensmuster, Einstellungen und Fähigkeiten von Organisationsmitgliedern,
• Organisationskultur und des Organisationsklimas,
• Organisations- und Kommunikationsstrukturen sowie der strukturellen Regelungen im weitesten Sinne (wie Arbeitszeit, Lohnformen).
Hierzu sollen bei der Organisation bzw. ihren Mitgliedern Lernprozesse eingeleitet und durch geeignete Methoden beziehungsweise Instrumente der Veränderung unterstützt werden.


Partizipation

Partizipation

Unter partizipation versteht man die direkte beteiligung der arbeitnehmerinnen an entscheidungen, die ihre arbeit, ihr arbeitsumfeld und berufliche entwicklungs- und aufstiegswege betreffen. beim äußern von meinungen, sammeln von ideen und lösungsvorschlägen sowie bei entscheidungsfindungen werden alle betroffenen beteiligt, um optimale ergebnisse zu erzielen. betont wird dabei die mitgestaltung des einzelnen in ergänzung zur institutionalisierten mitbestimmung durch gewählte interessenvertreter. partizipation trägt dazu bei, als mitarbeiter im unternehmen wirksam etwas bewegen zu können und erhöht so die motivation der beteiligten, sich aktiv einzubringen. das verständnis für veränderungsprozesse und die identifikation mit den unternehmenszielen wächst.


Personalbedarfsplanung

Personalbedarfsplanung

Das Ergebnis einer Personalbedarfsplanung ist die Festlegung, wie viele MitarbeiterInnen welcher Qualifikation zu welcher Zeit an welchen Orten zur Verwirklichung des geplanten Leistungsprogramms erforderlich sind bzw. zur Verfügung stehen sollen. Wird der auf Dauer erforderliche Personalbedarf festgelegt, spricht man auch von Festlegung des Stellenbedarfs. Die Personalbedarfsplanung zählt sowohl zu den operativen als strategischen Aufgaben eines Unternehmens. Die strategische Personalbedarfsermittlung setzt zunächst eine strategische Aufgabenplanung voraus, anhand derer sich der jeweilige Personalbedarf ableiten lässt. Der Personalbedarf wird qualitativ und quantitativ geplant. Bei einer Planung nach Qualität werden die in Zukunft (kurz-, mittel- oder langfristig) notwendigen Qualifikationen/Fähigkeitsprofile ermittelt. Bei der Planung der Quantität wird, meistens zu statistischen Zwecken, die Anzahl der MitarbeiterInnen zugrunde gelegt.


Personalentwicklung

Personalentwicklung

Die Personalentwicklung als Teil des Personalmanagements hat die Entwicklung von Kompetenzen des Personals aus betriebswirtschaftlicher Sicht zum Gegenstand, um die Unternehmensziele unter optimaler Nutzung menschlicher Ressourcen einzulösen. Personalentwicklung wird zunehmend als ein entscheidender strategischer Erfolgsfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens verstanden. Sie hat die ständige Balance zwischen den Zielen des Unternehmens und denen des Personals zu suchen und zu finden und fasst alle Maßnahmen der Qualifizierung und betrieblichen Aus- und Weiterbildung strategisch zusammen.

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Personalführung

Personalführung

Die Aufgabe von Führungskräften ist - kurz gesagt - bestimmte Aufgaben mit der Hilfe einer Gruppe von MitarbeiterInnenn zu erfüllen. Dabei muss ihr Wirken drei verschiedene Ziele vereinbaren:
- die Erfüllung der Aufgabe
- die Bedürfnisse des Teams
- Erhalt des Teamgeistes und der effektiven Zusammenarbeit der Teammitglieder
- die Bedürfnisse der einzelnen Teammitglieder


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Portal

Portal

Ein Portal ist in der Informatik ein zentraler Zugang durch ein Anwendungssystem, das sich durch die Integration von Anwendungen, Prozessen und Diensten auszeichnet. Als Spezialfall ist in diesem Zusammenhang das Portal im Internet zu nennen. In diesem Fall ist ein Portal eine spezielle Form der Homepage, die meist als Startseite zu einem bestimmten Thema, einer Themensammlung oder einem Projekt gestaltet ist. Als Portal werden Websites bezeichnet, die versuchen, verschiedene regelmäßig benötigte Dienste zu bündeln oder eine Übersicht für den Einstieg in einen Themenkomplex zu schaffen.


Potentialeinschätzung

Potentialeinschätzung

Erfassung und Bewertung des Potenzials von MitarbeiterInnen oder BewerberInnen, um die Eignung für die künftige Verwendung zu beurteilen. Eine umfassende Potenzialeinschätzung strebt an, Fach-, Methoden-, Sozial- und Individualkompetenz einzubeziehen, also insbesondere nicht nur die Leistung in der Vergangenheit, wie es bei einer klassischen Leistungsbeurteilung der Fall ist. Diagnostische Verfahren die in diesem Zusammenhang diskutiert werden, sind zum einen biographische Verfahren, die klassischerweise retrospektiv ausgerichtet sind sowie verhaltensorientierte Verfahren, zu denen das Assessment Center (AC) gehört. Ein weiteres Instrument zur Potentialeinschätzung ist das strukturierte Interview.


Qualifikation

Qualifikation

Eine Qualifikation ist das formale Ergebnis (Abschluss) eines Beurteilungs- und Validierungsprozesses, bei dem eine dafür zuständige Stelle festgestellt hat, dass die Lernergebnisse einer Person vorgegebenen Standards entsprechen.


Qualifizierung

Qualifizierung

Unter dem Begriff Qualifizierung versteht man den Vorgang zur Erlangung von Fähigkeiten (Qualifikationen), um eine bestimmte Aufgabe oder Anforderung erfüllen zu können. Die Qualifizierung ist eine wichtige Methode des Qualitätsmanagements zur Gewährleistung des reibungslosen Ablaufs von Geschäftsprozessen. Qualifizierungsmaßnahmen lassen sich in folgende Bereiche gliedern:

1. die Fortentwicklung der fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen für die übertragenen Tätigkeiten (Erhaltungsqualifizierung)
2. der Erwerb zusätzlicher Qualifikationen (Fort- und Weiterbildung)
3. die Qualifizierung zur Arbeitsplatzsicherung (Qualifizierung für eine andere Tätigkeit; Umschulung)
4. die Einarbeitung bei oder nach längerer Abwesenheit (Wiedereinstiegsqualifizierung)


Schlüsselqualifikationen

Schlüsselqualifikationen

Schlüsselqualifikationen sind überfachliche Qualifikationen, die zum Handeln befähigen sollen. Sie sind daher kein Fachwissen, sondern ermöglichen den kompetenten Umgang mit fachlichem Wissen. Dabei setzen sich Schlüsselqualifikationen aus einem breiten Spektrum übergreifender Fähigkeiten zusammen, die sowohl aus dem kognitiven, als auch aus dem affektiven Bereich stammen. Diese Kompetenzen können in verschiedenen Situationen und Funktionen flexibel und innovatorisch eingesetzt und übertragen werden. Schlüsselqualifikationen lassen sich als Fähigkeiten (in einer möglichen Kategorisierung) in vier Kompetenzbereiche einordnen:
1. Sozialkompetenz
2. Methodenkompetenz
3. Individual-/Selbstkompetenz
4. Medienkompetenz


Shareholder

Shareholder

Shareholder ist ein Miteigentümer des Unternehmens, also ein  Anteilseigner oder Aktionär, der das Interesse an dem - ausschließlich - wirtschaftlichen Erfolg repräsentiert, im Unterschied zu den Stakeholdern.


Sozialkompetenz

Sozialkompetenz

Sozialkompetenz ist die Fähigkeit und Bereitschaft, mit anderen zusammenzuarbeiten,
sich mit ihnen rational und verantwortungsbewusst auseinanderzusetzen und zu verständigen.
Zur Sozialkompetenz gehören
• Kommunikationsfähigkeit
• Kooperationsfähigkeit
• Konfliktfähigkeit
• Einfühlungsvermögen (Empathie)
• Emotionale Intelligenz


Stärken-/Schwächen-/ Chancen-/Risikoanalyse (SWOT-Analyse)

Stärken-/Schwächen-/ Chancen-/Risikoanalyse (SWOT-Analyse)

Eine SWOT-Analyse, ist eine simple, aber aufschlussreiche Analysemethode, die Stärken und Schwächen, sowie Chancen und Risiken des eigenen Unternehmens ermittelt und bei der Strategiefindung unterstützt.

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Strategieformung

Strategieformung

Die Strategie eines Unternehmens ist das langfristig orientierte Vorgehen in grundlegenden Fragen und die Verfolgung der festgelegten Ziele. Die jeweiligen Ziele werden anhand der Strategieformung identifiziert und in der strategischen Planung in Teilschritte zur Umsetzung festgelegt.

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Strategische Kompetenzanalyse

Strategische Kompetenzanalyse

Bei der strategischen Kompetenzanalyse handelt es sich um eine Kompetenzanalyse, die zu einem bestimmten Zweck durchgeführt wird. Anhand der strategischen Ziele eines Unternehmens lassen sich benötigte Mitarbeiterkompetenzen ableiten, die für die Erreichung der festgelegten Ziele notwendig sind. Diese Kompetenzen können nun über eine strategisch ausgerichtete Kompetenzanalyse in der Mitarbeiterschaft identifiziert und gegebenenfalls gezielt gefördert werden.


Tools

Tools

Ein Tool (engl. Werkzeug) ist ganz allgemein eine anwendungsbezogene Vorgehensweise, die als Hilfsmittel zur Zielerreichung zu betrachten ist. Im vorliegenden Projekt PE System gibt es verschiedene Tools, die zur Anwendung kommen. Zum Beispiel dient das Portal dem Austausch und der Informationsweitergabe an Projekteilnehmer und Interessierte, wogegen die Potentialanalyse ein Tool zur Beurteilung von Mitarbeitern ist.


Training

Training

Der Begriff Training steht allgemein für alle Prozesse, die eine verändernde Entwicklung hervorrufen. Bei einem Training lernen die MitarbeiterInnen gemeinsam neue Verhaltensweisen zu bestimmten Themen kennen, die für die Veränderung im Unternehmen relevant sind, und üben diese ein. Diese sind z.B.: Verkauf, Kommunikation, Führung und Team. Ziel ist vor allem eine verbesserte Motivation und Kommunikation, um sowohl intern als auch extern zeitraubende Probleme in der Zusammenarbeit zu verringern und die Arbeit optimal zu gestalten.


Unternehmenskompetenzen

Unternehmenskompetenzen

Unter Unternehmenskompetenzen können alle im Unternehmen vorhandenen Kompetenzen zusammengefasst werden, die für die Kunden relevant sind, dauerhafte Wettbewerbsvorteile sichern,  übertragbar sind auf konkrete Produkte und Leistungen und an das Unternehmen und nicht an einzelne Mitarbeiter gebunden sind. Um sich einen Überblick über vorhandene Unternehmenskompetenzen zu verschaffen kann man folgende Kategorien heranziehen: Produkte bzw. Leistungen, Prozesse und Management. Eine Unternehmenskompetenz kann kein Produkt oder Dienstleistung sein, da sie eine Funktion darstellt, die auf unterschiedlichste strategische Geschäftsfelder übertragbar ist. Zu den Prozessen gehört das Beherrschen von Kernprozessen der Wertschöpfung und der Unterstützungsprozesse für das Kerngeschäft. In Bezug auf das Management gehört das Beherrschen von Managementaufgaben und -prozessen dazu.


Unternehmenskultur

Unternehmenskultur

Je nachdem, ob man die Sichtweise vertritt, dass ein Unternehmen eine Kultur hat oder ist, gibt es unterschiedliche Definitionen für den Begriff der Unternehmenskultur. Wenn ein Unternehmen selbst Kultur ist, dann handelt es sich um ein Phänomen, das nur subjektiv erschlossen und gedeutet werden kann - Kultur als Fundament allen Geschehens. Geht man jedoch davon aus, dass ein Unternehmen Kultur hat (Kultur als Variable), kann sie zielgerichtet eingesetzt werden, um das Geschehen im Unternehmen zu ändern. Definitionen, die beide Positionen berücksichtigen: „Unternehmenskultur ist ein Muster gemeinsamer Grundprämissen, das die Gruppe bei der Bewältigung ihrer Probleme externer Anpassung und interner Integration erlernt hat, das sich bewährt hat und somit als bindend gilt; und das daher an neue Mitglieder als rational und emotional korrekter Ansatz für den Umgang mit diesen Problemen weitergegeben wird“ (Schein 1995) „Unternehmenskultur sind die gemeinsamen grundlegenden Überzeugungen in einer Gruppe, die diese charakterisieren. Diese Überzeugungen beeinflussen Wahrnehmung, Denken, Handeln und Fühlen der Gruppenmitglieder. Sie können sich auch in deren Handlungen und Artefakten manifestieren. Die Überzeugungen werden nicht mehr bewusst gehalten, sie sind aus der Erfahrung der Gruppe entstanden und haben sich durch die Erfahrung der Gruppe weiterentwickelt, d.h. sie sind gelernt und werden an neue Gruppenmitglieder weitergegeben“ (Sackmann 2002).

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Usability

Usability

Gebrauchstauglichkeit (engl. Usability) bezeichnet die Eignung eines Produktes bei der Nutzung durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Benutzungskontext, die vorgegebenen Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen. Der Begriff Usability steht aber auch für Benutzerfreundlichkeit und bezeichnet die vom Nutzer erlebte Nutzungsqualität bei der Interaktion mit einem System. Eine besonders einfache, zum Nutzer und seinen Aufgaben passende Bedienung wird dabei als benutzerfreundlich angesehen.


Weiterbildung (betriebliche)

Weiterbildung (betriebliche)

Der Begriff Weiterbildung umfasst den gesamten Bereich des Lernens im Erwachsenenalter nach der Ausbildung und stellt die vierte Säule des Bildungssystems dar. Berufliche Weiterbildung umfasst Fortbildungen, Umschulungen und das Lernen in der Arbeit. Der Begriff der Weiterbildung steht dem der Kompetenzentwicklung nicht gegenüber, sondern schließt ihn mit ein.

Unter betrieblicher Weiterbildung sind sowohl herkömmliche Weiterbildungsmaßnahmen in Form von Lehrgängen, Kursen und Seminaren als auch arbeitsbezogene Lernformen von der Anpassungsqualifizierung über Coaching und Qualitätszirkel bis zu Communities of Practice zu verstehen. In diesen arbeitsbezogenen Weiterbildungsformen kommt informellem Lernen eine wichtige Rolle zu.


Wissensmanagement

Wissensmanagement

Unter betrieblichem Wissensmanagement ist die Gesamtheit aller Planungen und Maßnahmen zu verstehen, mit deren Hilfe das implizite und explizite Wissen im Unternehmen aufbereitet, miteinander verbunden und fortentwickelt wird. Dabei steht der Mensch im Mittelpunkt, denn nur Menschen können Wissen erzeugen. Technische Systeme können lediglich Daten erheben, verarbeiten und verwerten. Deshalb müssen sich Wissensmanagement-Konzepte nach den Bedürfnissen und Interessen der Menschen richten.

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Work-Life-Balance

Work-Life-Balance

Unter Work-life-balance ist ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Privatleben zu verstehen. Die Begriffsbildung Work-Life-Balance stammt aus dem Englischen: Arbeit (work), Leben (life) und Gleichgewicht (balance). Der Ausdruck wird auch verwendet für das Bestreben, einen solchen Gleichgewichtszustand zu erreichen und aufrechtzuerhalten.

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Workshop

Workshop

Ein Workshop ist eine Arbeitssitzung, die im Gegensatz zu einem Meeting meistens einen Tag oder länger dauert. Bei diesem gemeinsamen Arbeitstermin werden durch einen moderierten Dialog und strukturiertes Vorgehen beispielsweise Ziele und Anforderungen für eine Aufgabe oder ein Vorhaben ermittelt oder ein gemeinsames Verständnis eines bestimmten Themas erarbeitet. In einer moderierten Gruppe werden dazu gezielt Erfahrungen, Meinungen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Erfolge und Schwierigkeiten ausgetauscht. Daraus können zusammen Lösungen, Maßnahmen und verbindliche Entscheidungen entwickelt werden. Dieses Vorgehen fördert neben der aktiven, schnellen Umsetzung von Veränderungen, auch Motivation, Identifikation und Akzeptanz der Teilnehmer nicht nur in Bezug auf die gemeinsamen Erkenntnisse oder einen festgelegten Maßnahmenplan.

Im vorliegenden Projekt DiP gibt es eine inhaltliche Ausrichtung auf die Zielgruppen der älteren Erwerbspersonen, MitarbeiterInnen mit Migrationshintergrund und das Geschlechtsverhältnis. Besonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen unterliegen diese Zielgruppen strukturellen Nachteilen u.a. in Bezug auf die Beschäftigungssicherheit und den Zugang zu Weiterbildungsangeboten im Rahmen einer Personalentwicklung. Das Projekt DiP dient durch die Einführung von strategieorientierter und kompetenzbasierter Personalentwicklung in KMU auch einem Entgegenwirken dieser Benachteiligung und der Schaffung von Gleichbehandlung dieser Personengruppen.